Von der Liebe, von Corona und von vielem anderen
Die Liebe in den Zeiten der Cholera Das war ein Buch von Gabriel Garcia Marquez. Der mit den 100 Jahre Einsamkeit. Das muss Anfang oder Mitte der Achtziger gewesen sein. Die 100 Jahre. Die Cholera kam später. Ich weiß es nicht mehr so genau, weil die Bücher von Gabriel Garcia Marquez immer wahnsinnig gut geschrieben waren, aber irgendwie war man doch auch froh, wenn man es geschafft hatte, bis zum Ende vorzudringen. So auch mit der Liebe in den Zeiten der Cholera. Irgendwas mit Hängematten und Siesta und alten Generälen und jungen Prostituierten. Glaub ich. Ein brillantes Buch (soviel weiß ich noch) und später gab es einen Film. Und ganz bestimmt mit Penélope Cruz und Jeremy Irons. Oder verwechselte ich auch das? Was die Liebe mit Corona zu tun haben soll, das weiß auch keiner. Weil, für Liebe, da braucht man doch Nähe. Dachte ich immer. Damit man sich ver-lieben kann. Oder wenn schon nicht die Nähe, dann aber doch das Versprechen von Nähe. Irgendwann mal. Später. ...